Dämmen durch Heizen

Heizkostenersparnis ohne Wanddämmung

Für die Umsetzung von  Energieeinsparmaßnahmen auch im Wohnbereich hat der Gesetzgeber in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) verbindliche Richtlinien erlassen, die landläufig in erster Linie durch hermetisches Abdichten und Aufbringen möglichst dicker Dämmschichten auf den Außenwänden der Gebäudehüllen umgesetzt werden. Diese kritische Beeinflussung der Bauphysik ist leider auch als wesentliche Ursache für die immer zahlreicher werdenden Bauschäden in Form von Schimmelpilzbildung zu sehen (die SZ berichtete 03.03.14).

 

Unter Beachtung der natürlichen thermischen Bauphysik ist es möglich, die vorgegebenen Ziele eines reduzierten Energieverbrauchs bei der Beheizung von Räumen im Sinne der EnEV durch dort vorgesehene „andere Maßnahmen“  (§ 24,2)

zu erreichen; und zwar weitestgehend ohne Außendämmung.

 

Der Heizenergiebedarf eines Hauses wird nur zu einem geringen Teil (weniger als 20 %) vom Wärmedurchgangskoeffizient der Außenwände bestimmt. Dabei ist dieser Wärmeverlust in etwa durch den Energiegewinn der solaren Einstrahlung in die Außenhülle in vergleichbarer Größenordnung zu relativieren.  Dieser Energiegewinn fällt allerdings weg bei einer Außendämmung!

 

Ausschlaggebend für die Höhe der Transmissionswärmeverluste über die Außenwände ist die bei herkömmlichen Luftheizsystemen immer vorhandene praktische Restfeuchte in den Außenwänden und die Lüftungsverluste.

Eine Reduzierung beider Verlustarten und damit einhergehend die angestrebte Energiekosteneinsparung – und zwar ohne wesentliche zusätzliche Dämmung der Außenwände – wird erreicht durch eine andere Art der Wärmeverteilung:

 

Anders als beim üblichen Beheizen von Räumen durch das Aufheizen der Raumluft (Konvektion) wird bei der Gebäudetemperierung entsprechend dem Vorbild der römischen Hypokausten-Wandheizung über einen kontinuierlichen Betrieb von Heizrohren an den Sockeln  der Außenwände ständig der Wärmebedarf der Wände gedeckt. Dies wiederum bewirkt eine Wandtrocknung und Aufheizung der Wandoberflächen mit dem Effekt einer Strahlungsheizung.

Die Einleitung und Ausbreitung der Wärme in Wänden aus porenhaltigen Stoffen (alle gängigen Mauersteine und Beton) verdrängt die „praktische Feuchte“ im Mauerwerk. Die Gebäudehülle wirkt dadurch in sich ausreichend thermisch dämmend ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen: „Dämmen durch Heizen“.

 

Diese alternative Heizweise führt durch ihre physikalischen Effekte zu einer Verringerung der Verbrauchswerte gegenüber konventionellen Heizverfahren – bei physiologisch besseren Raumverhältnissen. Dank der gleichmäßigen Wandoberflächentemperatur ist Schimmelbildung ausgeschlossen. Die Methode bietet erhebliches bau- und heiztechnisches Einsparpotential für alle Arten von Massivbauten, Neubau als auch Altbausanierung und Denkmalpflege.

Dämmen lieber nicht!!

 

https://www.youtube.com/watch?v=icacipcPR1s&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=ekD7vq18suA&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM

https://www.youtube.com/watch?v=64zLX6eDG2k&feature=youtu.be

 

Haustemperierung Erläuterung
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Versuche der Diskreditierung der Temperierungsmethode
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